Studie über die chemischen Bestandteile von Paraconiothyrium sp. YLHJ01, einem endophytischen Pilz in Artemisia annua
Artemisia selengensis Turcz, auch bekannt als Schilf-Artemisia oder Wasser-Artemisia, ist eine mehrjährige krautige Pflanze aus der Familie der Asteraceae. Sie ist eine charakteristische essbare Wildpflanze im Gebiet des Poyang-Sees und ein traditionelles saisonales Gemüse. Ihr einzigartiges Aroma und ihr hoher Nährwert machen sie bei den Verbrauchern beliebt. Die moderne wissenschaftliche Forschung hat gezeigt, dass Artemisia annua eine Fülle von Nährstoffen enthält und bestimmte gesundheitliche Vorteile hat, die hauptsächlich auf ihre chemischen Bestandteile wie Flavonoide, Terpene, Phenylpropanoide, Polysaccharide usw. zurückzuführen sind. Diese Inhaltsstoffe haben gute biologische Aktivitäten in den Bereichen Antioxidantien, Adipositasbekämpfung, Entzündungshemmung, Tumorbekämpfung und Immunregulierung gezeigt, und ihre umfassende Entwicklung und Nutzung ist von großer Bedeutung.
Es gibt zahlreiche Arten von endophytischen Pilzen in Pflanzen, und ihre Metaboliten sind vielfältig. Diese Metaboliten können verschiedene Wirkstoffe produzieren, die denen des Wirts ähnlich sind, was eine potenzielle nachhaltige Quelle für natürliche Wirkstoffe in Pflanzen und eine reiche Quelle für Biomoleküle für medizinische Anwendungen darstellt. Wenn man endophytische Pilze als Ressourcen betrachtet, ist eine eingehende Erforschung der Aktivität ihrer sekundären Metaboliten, wie z. B. Anti-Tumor, antioxidativer Stress, antibakteriell usw., von großer Bedeutung für das Screening neuer Medikamente und die Entwicklung neuer medizinischer Ressourcen. Gleichzeitig hat die Gewinnung von Naturprodukten durch den Pilzstoffwechsel Vorteile in Bezug auf Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz.
Paraconiothyrium sp. ist eine im Jahr 2004 neu entdeckte und benannte Gattung. In den letzten Jahren wurde in der Literatur über die Isolierung vieler neuartiger skelettartiger Sekundärmetaboliten und Verbindungen mit bedeutenden antibakteriellen und Antitumor-Aktivitäten aus Paraconiothyrium sp. berichtet. In dieser Studie wurde der endophytische Pilz Paraconiothyroum sp. YLHJ01 zum ersten Mal aus der charakteristischen essbaren Pflanze Artemisia annua in Jiangxi isoliert und als Forschungsobjekt verwendet. Es ist geplant, es in Reiskulturmedium zu fermentieren, um Verbindungen mit neuen Strukturen und guter biologischer Aktivität zu entdecken. Die Forschungsergebnisse werden die Strukturtypen der Sekundärmetaboliten des endophytischen Pilzes Paraconiothyroum sp. YLHJ01 bereichern, Leitstrukturen für Arzneimittel liefern und Vorlagenmoleküle für die chemische Synthese und die Biosyntheseforschung bereitstellen.







In dieser Studie wurden sieben Verbindungen aus den Fermentationsprodukten des endophytischen Pilzes Paraconiothorium sp. YLHJ01 in Artemisia annua isoliert und identifiziert. Unter ihnen ist Verbindung 1 ein neues Phenolderivat, und die Verbindungen 2-5 und 7 wurden zum ersten Mal aus dieser Gattung isoliert, was die Vielfalt der Sekundärmetabolitenstrukturen in der Gattung Paraconiothorium erheblich bereichert. Sathiyaseelan et al. berichteten, dass einige phenolische Verbindungen im endophytischen Pilz Paraconiothorium brasiliense MT269522 eine Zytotoxizität gegenüber Tumorzellen aufweisen. Darüber hinaus haben Berichte gezeigt, dass Phenolderivate und Phthaleinverbindungen antitumorale und antibakterielle Aktivitäten haben. Daher wurden in diesem Artikel vorläufige Bewertungen der Tumorzytotoxizität und der antibakteriellen Aktivität der aus Paraconiothorium sp. YLHJ01 isolierten Verbindungen 1-7 durchgeführt. Leider wurde für die Verbindungen 1-7 keine Zytotoxizität gegen HepG2-Tumorzellen und A549-Tumorzellen festgestellt. Bei der Prüfung der antibakteriellen Aktivität wurde jedoch festgestellt, dass die Verbindungen 1, 2 und 4 eine gewisse antibakterielle Wirkung haben. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass diese Studie die strukturellen Arten von Sekundärmetaboliten, die vom endophytischen Pilz Paraconiothorium sp. YLHJ01 in Artemisia annua produziert werden, bereichert und damit Vorlagenmoleküle für die chemische Synthese und die Untersuchung von Biosynthese-Wissenschaftlern bereitstellt, die auch eine gewisse Referenzbedeutung und einen wissenschaftlichen Wert für die Entwicklung von natürlichen Wirkstoffen in der Zukunft haben.