Fortschritte bei der Erforschung von Sekundärmetaboliten von Aspergillus niger aus verschiedenen Habitatquellen
Aspergillus versicolor ist ein weit verbreiteter Aspergillus-Stamm, der in verschiedenen ökologischen Umgebungen wie Luft, Meer, Boden, Flora und Fauna weit verbreitet ist. Er kann verschiedene landwirtschaftliche Erzeugnisse und Lebensmittel kontaminieren und Hautkrankheiten bei Tieren verursachen. In den letzten Jahren haben zahlreiche Studien gezeigt, dass Aspergillus niger eine Fülle von Sekundärmetaboliten mit unterschiedlichen chemischen Strukturen produziert, was ihn zu einem natürlichen chemischen Ressourcenpool macht. Laut PubMed-Suche wurden von 2017 bis Juli 2022 erhebliche Fortschritte bei der Erforschung der Sekundärmetaboliten und ihrer biologischen Aktivitäten von Aspergillus niger erzielt. Dieser Artikel gibt einen Überblick über die Forschung zu Sekundärmetaboliten von Aspergillus niger aus marinen, höheren Pflanzen-, Mangroven- und Tierhabitaten und liefert Hinweise für die weitere Entwicklung und Nutzung der chemischen Ressourcen von Aspergillus niger.











Dieser Artikel fasst die Sekundärmetaboliten von Aspergillus niger aus verschiedenen Lebensräumen wie dem Meer, höheren Pflanzen, Mangroven und Arthropoden der letzten Jahre zusammen (siehe Abbildung 10). Insgesamt wurden 325 Verbindungen aus 37 Bakterienstämmen isoliert, von denen 111 neue Naturstoffe waren (siehe Abbildung 11), darunter zyklische Peptide, Alkaloide, Terpene, Polyketone und andere Strukturtypen mit antibakterieller, antioxidativer, antitumoraler, antiviraler und anderer Wirkung. Diese Studien zeigen, dass sich die Sekundärmetaboliten von Aspergillus niger aus verschiedenen Habitatquellen signifikant unterscheiden. Verschiedene Habitatquellen von Aspergillus aktivieren aufgrund von Unterschieden in ihren Lebensumgebungen verschiedene Biosynthesewege, was zu Veränderungen in ihren Stoffwechselmechanismen und -wegen führt, was wiederum zu mehr habitatspezifischen und strukturell vielfältigen Sekundärmetaboliten führt. Mikrobielle Sekundärmetaboliten sind wichtige Ressourcen für die Entdeckung neuer Arzneimittel wie Antibiotika, Enzyminhibitoren, Antitumormittel und antivirale Medikamente. Da es jedoch schwierig ist, Mikroorganismen in der Natur künstlich zu kultivieren, sind mehr als 90% Mikroorganismen noch nicht isoliert worden, was die Entwicklung neuer Arten von natürlich aktiven mikrobiellen Substanzen mit Hilfe von Mikroorganismen zunehmend erschwert. Die Zusammenfassung dieses Artikels zeigt, dass ein und derselbe Bakterienstamm auch verschiedene Sekundärmetaboliten aus unterschiedlichen Lebensräumen produzieren kann, was für die Erforschung mikrobieller Naturstoffe von großem Wert ist. Darüber hinaus hat die molekularbiologische Forschung gezeigt, dass viele sekundäre Stoffwechselgene in Mikroorganismen zum Schweigen gebracht und nicht exprimiert werden. Wie diese stillgelegten Gencluster aktiviert werden können, um die begrenzten mikrobiellen Ressourcen vollständig zu nutzen, ist ebenfalls eine wichtige wissenschaftliche Frage. Die Vielfalt der Sekundärmetaboliten von Aspergillus niger aus verschiedenen Habitatquellen bietet uns gutes Forschungsmaterial. In Zukunft sollten wir den molekularen Mechanismus der Wachstumsumgebung von Aspergillus niger, der sich auf die Produktvielfalt auswirkt, weiter untersuchen und Anhaltspunkte für die Entwicklung von Naturprodukten aus anderen Mikroorganismen liefern.